Keine Rollen, keine Rechenschaftspflicht: Ohne klar definierte Rollen ist unklar, wer Entscheidungen prüft, freigibt oder dokumentiert. Das kann zu gravierenden Compliance-Lücken, Haftung und Verzögerungen führen, wenn Fehler auftreten oder Anforderungen aus dem EU AI Act hart einschlagen.
KI Governance Beratung
Praxisnahe Steuerung für sicheren, regelkonformen KI-Einsatz durch gezielte KI Governance.
Eine präzise KI Governance Beratung hilft Unternehmen und Behörden dabei, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sicher, rechtskonform und verantwortungsvoll zu gestalten. KI Governance schafft den organisatorischen, technischen und regulatorischen Rahmen, der notwendig ist, um Risiken zu kontrollieren, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Innovationen im Alltag nutzbar zu machen. Unser Ansatz verbindet technisches Know-How aus der Software-Entwicklung mit GRC-Praxis (Governance, Risiko-Management und Compliance), sodass Sie KI nicht nur rechtlich sicher, sondern auch praktisch umsetzbar integrieren.
Was ist KI Governance?
Unter KI Governance versteht man einen Rahmen aus Regeln, Rollen, Prozessen und Kontrollmechanismen, mit dem KI-Systeme geplant, eingeführt, überwacht und weiterentwickelt werden. Smart designte KI Governance definiert ziemlich genau, wer (welcher Mitarbeiter) welche KI-Tools nutzen darf, wie die daraus resultierenden Risiken bewertet und dokumentiert werden, welche Verantwortlichkeiten gelten und welche Mechanismen sicherstellen, dass gesetzliche Vorgaben wie EU AI Act, DSGVO oder NIS2 eingehalten werden. KI Governance ist also kein starres Regelwerk, sondern eine laufende, adaptive Steuerung, die technische Möglichkeiten, rechtliche Anforderungen und betriebliche Abläufe zusammenführt. Eine fundierte KI Governance Beratung analysiert Ihren aktuellen Stand, definiert praktikable Leitlinien und implementiert Governance-Strukturen, die zu Ihrer Organisation passen. Mehr dazu in unserer Begriffsdefinition zur KI Governance.
Die 7 größten Herausforderungen bei KI Governance
Unklare Verantwortlichkeiten für KI-Entscheidungen
01
Mangelnde Transparenz und Dokumentation
Erst implementieren, dann dokumentieren? KI-Modelle werden oft ohne nachvollziehbare Dokumentation genutzt („Out of the Black Box“). Fehlende Nachvollziehbarkeit erschwert die Einhaltung von Transparenz- und Auskunftspflichten, z. B. im Kontext von DSGVO-Betroffenenrechten und AI Act-Nachweisen. Das kann teuer werden.
02
Risiken durch schlechte Datenqualität und Bias
Ungeeignete oder verzerrte Daten führen zu fehlerhaften, verzerrten oder sogar diskriminierenden Ergebnissen. Eine solide KI Governance adressiert Datenqualität, Bias-Kontrollen und Bias-Monitoring, um systematische Risiken zu minimieren und die „Voreingenommenheit“ der KI zu entschärfen.
03
Ungenaues oder unzureichendes Monitoring
Wer keine klaren und nachvollziehbaren Prozesse für Monitoring, Modell-Updates, Incident-Handling und Audit-Trails implementiert hat, lässt operativen Risiken freien Lauf und entfernt sich von kontrollierte KI-Nutzung.
04
Regulatorische Risiken durch EU AI Act, NIS-2 und Co.
Regulatorische Rahmenwerke wie der EU AI Act oder NIS-2 stellen verbindliche Anforderungen an Governance-Strukturen und Risikomanagement. Eine unzureichende Vorbereitung kann zu Compliance-Verstößen und Sanktionen führen, insbesondere wenn die eigenen Systeme in die Hochrisiko-Stufen fallen.
05
Mangelnde Integration mit bestehenden GRC-Strukturen
Viele Unternehmen haben bereits Governance- oder Compliance-Frameworks etabliert (z. B. für DSGVO oder ISO-Standards), aber keine durchgängige Verknüpfung zu KI Governance geschaffen. Eine fehlende Integration führt zu isolierten Insellösungen, nicht zur ganzheitlicher Governance.
06
Widerstand und fehlende Akzeptanz im Unternehmen
Ohne klare und transparente Kommunikation im Kontext von KI-Nutzung, Schulungen für Mitarbeiter oder begleitende Einführungsprozesse, die auf Ängste und Bedenken eingehen, entsteht hartnäckiger Widerstand bei Mitarbeitenden und Führungskräften, was die Governance-Implementierung unnötig erschwert.
07
Leistungsumfang der KI Governance Beratung
- Analyse aktueller KI-Einsätze, etablierter Prozesse und GRC-Strukturen
- Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen
- Entwicklung praxistauglicher KI-Governance-Leitlinien und Policies
- Integration von Riskmanagement-Mechanismen und Monitoring-Prozessen
- Dokumentation und Nachweisführung für EU AI-Act, DSGVO und NIS2-Compliance
- Workshops zur KI Governance Awareness und Mitarbeiterschulung
- Begleitung bei der Implementierung in bestehende IT & Compliance-Frameworks
Für wen ist KI Governance Beratung geeignet?
- KMU mit produktiven oder geplanten KI-Anwendungen
- Behörden und Kommunen, die KI-Einsatz steuern und regulieren müssen
- SaaS-Unternehmen mit eigenen oder integrierten KI-Systemen
- Organisationen ohne interne GRC- oder KI-Steuerungsfunktion
- Teams, die EU AI Act-Readiness, DSGVO-Konformität und Risiko-Management verknüpfen wollen
Als zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Gründer von Elsen GRC in Hamburg unterstütze ich Unternehmen und Behörden dabei, KI-, Cloud- und SaaS-Lösungen sicher und DSGVO-konform einzusetzen. Mit über 14 Jahren Erfahrung in der Software-Entwicklung agiere ich dabei nicht nur mit einem klaren Blick auf regulatorische Anforderungen, sondern unterstütze Sie und Ihre IT bei der technischen Umsetzung der oftmals trockenen und praxisfernen Gesetze.
Mario Elsen, Geschäftsführer Elsen Media GmbH
FAQ zur KI Governance Beratung
Was bedeutet KI Governance?
KI Governance bezeichnet den Rahmen von Regeln, Prozessen und Verantwortlichkeiten, mit dem Unternehmen KI systematisch einführen, steuern und aktive Risiken kontrollieren. Mehr dazu hier: KI Governance Wiki
Warum ist KI Governance wichtig für Unternehmen?
Weil klare Governance-Strukturen Transparenz schaffen, Risiken reduzieren und Compliance mit EU AI Act, DSGVO und weiteren Vorgaben ermöglichen, die längst kein „Nice-to-have“ mehr sind, sondern absolutes „Must-have“ im Zeitalter von KI.
Wie unterscheidet sich KI Governance von klassischer IT-Governance?
KI Governance bezieht sich nicht nur auf ganz neue Regelwerke wie EU AI Act, sondern adressiert zusätzlich die speziellen Eigenheiten der Large Language Models wie Bias, Datenqualität und Nachvollziehbarkeit, die über klassische IT-Sicherheitsaspekte weit hinausgehen.
Brauche ich KI Governance auch, wenn ich nicht vom EU AI Act betroffen bin?
Ja. Selbst ohne formelle AI Act-Pflicht profitieren Sie von strukturierten Leitlinien zur Risikokontrolle und Nachweisführung. Denn Governance hilft nicht nur gegenüber den Aufsichtsbehörden, sondern sorgt auch für hohe Akzeptanz von KI im Unternehmen.
Wie lange dauert eine KI Governance Beratung typischerweise?
Je nach Umfang kann die Beratung von wenigen Stunden für die erstmalige Auditierung bestehender Guidelines und Governance-Strukturen bis hin zu mehreren Wochen für Analyse, Framework-Definition und Implementierungsbegleitung andauern, abhängig von Unternehmen, Business Case und dem Marktumfeld. In einem unverbindlichen Erstgespräch definieren wir einen sinnvollen Umfang für eine Erstberatung inklusive eines präzisen Kostenvoranschlags, in dem die Kosten für die Implementierung einer KI Governance aufgeführt sind.
Was passiert, wenn Governance-Strukturen fehlen?
Dann landen wir wieder hier: Es entstehen Risiken wie unklare Verantwortlichkeiten, Verstöße gegen Transparenz- oder Datenschutzvorgaben oder operative Fehler in KI-Prozessen, die richtig teuer werden können.
Liefert eine KI Governance Beratung praxistauglichen Mehrwert?
KI Governance von Elsen GRC liefert praxisnahe Strukturen, messbare Ergebnisse und umsetzbare Handlungsschritte für Ihre Organisation, die sich an praxistauglichen Schritten orientieren und mit einem klaren Fokus auf die Realisierbarkeit in Ihrer Unternehmensstruktur konzipiert werden. Denn nur wenn die AI-Governance von von der Chefetage bis zur Implementierung durch Ihre Software-Engineers, Team-Leads und sogar den Kundensupport voll akzeptiert und gelebt werden kann, erzielt sie ihre volle Wirkung.
